Von der Südsee nach Skandinavien und von Afrika nach Südamerika – auf dem Internationalen Begegnungsfest in Bonn reisten die Kinder aus der Mainzer Martinus-Schule und der Pfarreiengemeinschaft Langenlonsheim in nur 8 Stunden einmal um die Welt. Als „Botschafter für mehr Menschlichkeit“ sind sie durch ihre Aktionen inzwischen bundesweit bekannt. Beim Weltkindertag Mainz werden sie in diesem Jahr sogar die Schirmherrschaft haben.

Begrüßung
Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten trafen sich alle Ländervertreter auf der Bühne, unter ihnen auch die Mainzerin Rebecca Cambeis, die die „Botschafter für mehr Menschlichkeit“ würdig vertrat. Quelle: Martinus-Schule Mainz

Wie bereits in den Jahren zuvor reisten Kinder aus der Mainzer Martinus-Schule und der Pfarreiengemeinschaft Langenlonsheim in die frühere Bundeshauptstadt, um dort am Internationalen Begegnungsfest teilzunehmen. Sie waren der Einladung der Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann gefolgt, bei dieser Veranstaltung ihre eigene Botschaft zu errichten – inmitten von 80 Botschaften, Ländergesellschaften, internationalen Organisationen und Vereinen.

Zu den verschiedenen Ländervertretungen waren es immer nur wenige Schritte. Die Kinder erfüllten auf ihrer „Weltreise“ nicht nur repräsentative Pflichten. An ihrem Botschafterzelt informierten sie gemeinsam mit Vertretern der Andheri-Hilfe über Projekte in Indien und Bangladesch. „Spielend verstehen“ hieß das Motto des Begegnungsfestes. So blieb auch noch ausreichend Zeit für die Kinder, um die vielfältigen Spielemöglichkeiten, wie zum Beispiel das größte mobile Labyrinth, wahrzunehmen.

Rebecca vertritt Sänger Frank Berens bei dem Internationalen Begegnungsfest Bonn 2009
Rebecca Cambeis; Quelle: Martinus-Schule Mainz

Bekannt sind die Botschafter auch wegen ihrer Lieder, mit denen sie für mehr Menschlichkeit werben. Fast wäre ihr Auftritt auf den Rheinwiesen diesmal ausgefallen. Der Profisänger Frank Berens, der sie sonst bei ihren Auftritten begleitet, musste wegen einer laufenden Produktion den Termin in Bonn kurzfristig absagen.

Als die 12-jährige Rebecca aus der Martinus-Schule davon hörte, meinte sie zuversichtlich „Das kriegen wir schon hin“ und übte die Solostimmen aller Lieder ein. Der Erfolg gab ihr Recht. Weil eine andere Musikgruppe ausgefallen war, durften die Botschafter mit ihren Liedern sogar gleich zweimal auftreten. Dabei ließen sie sich auch nicht von dem zeitweise strömenden Regen beirren. Auf der Heimfahrt freuten sich die Botschafter bereits auf die nächsten Veranstaltungen.

Am 19. September werden die Kinder ihren nächsten offiziellen Einsatz haben. Dann nämlich werden die Botschafter der Martinus-Schule Mainz als offizielle Schirmherren des Mainzer Weltkindertages die Veranstaltung mit ihrem Lied „Kinder haben Rechte“ eröffnen.

Am Tag darauf wird in Köln der Weltkindertag im Rahmen eines Megaevents. gefeiert. Klar, dass die Botschafter auch dort nicht fehlen dürfen. Nachmittags sind sie für einen Auftritt auf der großen BZgA-Bühne „Kinder stark machen“ gebucht.

Links
http://www.weltkindertag.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindertag